reingehört: Rev Theory – Light it Up

“Ich weiß, ich weiß – kein Schwein kennt die Bands die ich höre…”
- Ich

Aber Rev Theory sollte zumindest den Wrestling-Fans in der großen, weiten Welt etwas sagen. Die sympathische Band aus New York stellte nämlich den Soundtrack zum WWE Wrestlemania 24, dem größten Strumpfhosenpeter-Ringelpiez im amerikanischen Live-TV. Mir sind Rev Theory aus einem meiner absoluten Lieblings-iPhone/iPod touch Spiele bekannt – Tap Tap Revenge.

Im zweiten Teil der Spielreihe gabs die erste Singleauskopplung “Light it Up” aus dem gleichnamigen Album kostenlos zum downloaden und spielen. Und siehe da – das Lied war/ist verdammt geil!


Nachdem vom vielen zocken meine Finger langsam schmerzten, habe ich mit letzter Kraft mal nach “Rev Theory” gegooglet und mir die restlichen Tracks des Albums von 2008 angehört und direkt für gut befunden. Der Mix aus dem Sound der Foo Fighters, Rise Against und einer Stimme, die mich an die des Sängers von Seether – Shaun Welgemoed – erinnert, ist sehr eingängig und easy zu hören. Einfach gut eben. Das Album ist ein leckeres Stück Metal-/Hard Rock-Kunst, dass sich nicht nur Wrestlingbegeisterte zu Gemüte führen sollten.

Der Weg den die Band einschlagen würde, war ziemlich schnell zu sehen, nachdem sie bereits 2005 u.A. die Vorgruppe für Evanescence und Papa Roach waren. Schade ist nur, dass die Band erst durch die oben schon genannte Latexkoloss-Veranstaltung zu nationaler Bekanntheit kam. “Light it Up” ist das zweite Studioalbum der Band , jedoch das erste bei Interscope Records, einem Label das u.A. Papa Roach, Limp Bizkit und die Black Eyed Peas unter Vertrag stehen hat. Auf dem Album sind einige meiner absoluten Lieblings-Rocktracks: “Favourite Disease”, “Light it Up” und “Hell Yeah” sind für mich Instant-Ohrwürmer.

2009 kam mit “Acoustic Live from the Gibson Lounge” ein Live-Acoustic Album auf dem sich 4 Lieder vom “Light it Up”-Album sowie ein neuer Track namens “Hunger Strike” und eine Coverversion von Metallicas “Nothing Else Matters” befinden.

Leider ist es ein wenig still um die 5 Metaler geworden. 2010 kam zwar mit “Broken Bones” eine erneute Singleauskopplung, allerdings ist ein bereits seit zwei Jahren bekannter Song nichts wirklich neues.

Jetzt noch als Schmankerl das Video zur zweiten Singleauskopplung “Hell Yeah”:

Flattr'n!
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Noch ruhig hier.

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